18.09.2018 Betreff: Küche
8 Dinge, die Sie wirklich nicht mehr in den Geschirrspüler tun sollten
Der Abwasch – noch eine Haushaltsaufgabe, die die meisten von uns nicht mögen. Nicht ohne Grund haben wir den Geschirrspüler entwickelt. Allerdings gibt es mehrere Fälle, in denen der gute alte Handabwasch besser geeignet ist als die Spülmaschine. Denn nicht alles ist für die Maschine geeignet. Hier sind einige Tipps, um nicht nur das Leben Ihres Geschirrspülers zu verlängern, sondern auch das einiger Ihrer liebsten Küchengegenstände.

1: Schneidebretter aus Holz
Um genauer zu sein: Alles aus Holz. Ganz gleich, ob Sie ein hölzernes Schneidebrett, Salatbesteck oder eine Schüssel aus Holz haben. Nichts davon gehört in die Spülmaschine.
Warum nicht? Das warme Wasser, das unter Druck im Geschirrspüler versprüht wird, fügt dem Holz Schaden zu. Es weicht das Holz auf, wodurch es anfangen kann zu splittern. Die Splitter können wiederum Geschirr und Besteck während des Spülgangs beschädigen und den Geschirrspülerfilter verstopfen. Deshalb sollten Sie keine hölzernen Gegenstände in die Spülmaschine geben.
2: Geschirr und Besteck mit groben Essensresten
Ja, Sie haben sich den Geschirrspüler gekauft, damit Sie nicht mehr abwaschen müssen. Das verstehen wir vollkommen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, Geschirr und Besteck kurz abzuspülen, um grobe Essensreste zu entfernen. Insbesondere Käseraspeln, Knoblauchpressen sowie Töpfe und Pfannen mit angetrockneten Essensresten sollten Sie grob vom Schmutz befreien.
Warum? Ihr Geschirrspüler verfügt über einen Filter, der Essensreste auffängt. Dieser muss regelmäßig gereinigt werden. Ist er zu voll, können Schmutzreste wieder in die Maschine gelangen, Rost verursachen oder sogar den Abfluss verstopfen. Durch kurzes Abspülen vorab vermeiden Sie diese Probleme und sparen sich zusätzliche Arbeit.
3: (Profi-)Küchenmesser
Küchenmesser sollten Sie besser von Hand abwaschen.
Warum? Rost. Feiner Rost kann sich an der Klinge absetzen, verursacht durch umherfliegende Essensreste im Geschirrspüler. Dieser Rost ist oft nicht sichtbar, macht die Klinge aber nach und nach stumpf.
4: Plastikbesteck und bestimmtes Metallgeschirr
Das Wasser im Geschirrspüler wird sehr heiß. Oft so heiß, dass sich Plastikbesteck verformt. Zudem gibt es Metalle wie Aluminium, Blech oder Kupfer, die Hitze und Spülmittelchemikalien nicht vertragen. Sie können sich verfärben oder verbiegen.
Unser Tipp: Achten Sie beim Kauf auf Hinweise, ob das Geschirr oder Besteck spülmaschinenfest ist.
5: Altes Geschirr (von Oma)
Moderne Geschirrspüler arbeiten mit starken Salzen und Reinigungsmitteln. Dadurch entstehen während des Spülgangs Laugen, die alte Bemalungen und Goldränder angreifen können. Beim Handabwasch passiert dies nicht. Dieser ist deutlich schonender für antikes Geschirr.
6: Kristallgläser
Normale Gläser können problemlos in die Spülmaschine. Empfindliche Kristallgläser und dünne Weingläser hingegen nicht.
Warum? Sie reagieren empfindlich auf starke Temperaturwechsel und den Wasserdruck. Zudem können Gläser leicht umkippen und zerbrechen. Waschen Sie diese lieber von Hand.
7: Gusseisenpfannen
Die wertvolle Patina einer Gusseisenpfanne sorgt für hervorragende Bratergebnisse. Der Geschirrspüler würde diese Schicht zerstören und die Vorteile der Pfanne zunichtemachen. Deshalb gehört Gusseisen niemals in die Spülmaschine.
8: Thermosflaschen
Es gibt mittlerweile einige spülmaschinenfeste Thermosflaschen. Prüfen Sie hierzu die Angaben des Herstellers. Bei älteren Modellen kann durch eindringendes Spülwasser die Isolierung beschädigt werden. Lesen Sie zur Sicherheit immer die Hinweise auf der Verpackung.
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